B.A.R.F. = Biologisch artgerechte Rohfütterung

Ich möchte niemanden zum Barfen bekehren, jeder soll seinen Hund so füttern wie er es für richtig hält.

Dieses soll nur ein kleiner Leitfaden für die jenigen werden, die sich für Rohfütterung interessieren und ihre Hunde artgerecht ernähren möchten.

Auch möchte ich betonen, dass barfen eine natürliche, artgerechte Ernährung ist, aber kein Wundermittel mit der Garantie, dass unsere Pelznasen immer gesund sind.

Aber wir wissen, im Gegensatz zum Fertigfutter, was unsere Wauzis in den Napf bekommen.

Es gibt Hunderte von Fertigfuttern und auf jeder Tüte guckt uns eine süsse Pelznase entgegen. Und jeder der Hersteller preist sein Fertigfutter dermassen an, dass man fast glauben könnte, nur diese Sorte garantiert dem Hund eine ausgewogene Ernährung und ein gesundes Leben. Zudem zeigen die Fertigfutterverpackungen meistens viel frisches Fleisch, leckeres Gemüse und Getreide. Und auf der Rückseite? Da kann man dann u. a. folgendes finden:

pflanzliche und tierische Nebenerzeugnisse = Abfall, für den menschlichen Gebrauch ungeniessbar - also, ab ins Hundefutter.

Tiermehl = verendete Tiere, meist aus Abdeckereien inkl. Halsbänder, eingenommener Medikamente wie Wachstumshormonen und Antibiotikarückstände, Hufe, Feder, Därme, Tierblasen, Drüsensekret usw.

Knochenmehl = sind meistens die zermahlenen Knochen aus den Tierkörperbeseitigungsanlagen.

Öle und Fette = die nicht genauer aufgeführt bzw. deklariert sind, können z. B. altes, gebrauchtes Frittierfett oder ausgelassenes Tierfett aus den Tierverwertungsanlagen sein. Wenn es ein gutes Öl wäre, könnte man dies doch näher deklarieren!

Farbstoffe = wozu? damit das Fertigfutter leckerer und gesünder aussieht?

Die Deklarationspflicht besteht nur für das Endprodukt, leider nicht auf die angelieferten Rohstoffe, d. h., wenn auf der Verpackung des Fertigfutters steht “ OHNE KONSERVIERUNGSSTOFFE” so kann es sein, dass bereits der Lieferant die Rohstoffe mit giftigen (“EG-Zusatzstoffen = E-Nummern”) Stoffen konserviert hat.

Viele Konservierungsstoffe sind für den menschlichen Verzehr verboten. Warum sind sie im Tierfutter, wenn sie nachweislich bei Menschen und Tieren Krebs erregen können?

Was bei der Herstellung von Produkten für den menschlichen Verbrauch übrigbleibt, wird mit eingeschläferten Wauzis und diversen Geschmacksverstärkern in den Schredder gehauen und für teures Geld als Premiumfutter schlecht hin verkauft. Hundi wird krank, z. B. durch den hohen Getreideanteil im Fertigfutter. Getreide ist zwar ein billiger Energielieferant, entspricht aber nicht der natürlichen Ernährung des Hundes. Im Getreide ist eine sehr grosse Menge an Kohlehydraten, welche die Hunde in solcher Menge nicht benötigen und daher in Glucose umwandeln und Glucose nährt u. a. Krebszellen. Er kann dadurch also Krebs, Futtermittelallergie, Epilepsi oder andere Zivilisationskrankheiten bekommen, die es früher in so hoher Zahl nicht gab. Tierarzt hat die Hütte voll, verkauft sein sauteures Gesundheitsfutter vom gleichen Hersteller - bei allen klingelt die Kasse und alle sind glücklich.

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber lachen.

Glaubt man den Pressemitteilungen einer bekannten Zeitung und eines renommierten Fernsehsenders, ist das Barfen gefährlich für Menschen und Tiere.  Immer mehr Tierhalter fangen an Roh zu füttern und dadurch sinkt der Umsatz bei den Fertigfuttermitteln, reine Angstmache durch die Fertigfutter-Industrie? Oder warum blieben die uns einen konkreten Fall schuldig?

So ein Quatsch - gebarft wird schon seit Jahrzehnten und es ist noch kein Fall bekannt geworden, dass irgendein Mensch dadurch gesundheitliche Schäden davon getragen hat. Das Fleisch, Obst und Gemüse hat Lebensmittelqualität und ist auch für den menschlichen Gebrauch bedenkenlos geeignet.

Hier die Vorteile des Barfens aus meiner Sicht:

     - langsamerer Wachstum – schont die Gelenke und Knochen.

     - kaum Zahnstein, grössere Fleischbrocken und Knochen werden durch die Zähne bearbeitet und  dadurch kann Zahnstein gar nicht erst auftreten. Der im Fertigfutter enthaltene Zucker ist ein gefundenes Fressen für Bakterien, die sich auf den Zähnen ansiedeln.

    - reduzierte Gefahr einer Magendrehung, durch den Schlüsselreiz “Fleisch” kann der Hund erst Magensäure produzieren, das Fleisch wird schneller im Magen zersetzt ,Fleisch quillt generell nicht auf und es kann durch nicht zur Gasbildung kommen. Ausserdem bleibt das Rohfutter wesentlich kürzer im Verdauungstrakt.

    - kleinere Kotmengen, da das frische Futter viel besser verwertet werden kann.

    - schönes, glänzendes, weiches Fell.

    - neutraler Hunde-Eigengeruch.

Gegen TroFu spricht:

    - schnelles Wachstum fördert Gelenkerkrankungen.

    - Zahnstein: TroFu und Nassfutter haben keine reinigende Wirkung auf die Zähne. Der Zucker im Fertigfutter fördert die Entstehung von Bakterien, die sich auf den Zähnen ansiedeln und durch ihre Ausscheidungen Zahnstein bilden.

    - Magendrehung: TroFu quillt im Magen auf, es kann zur Gasbildung kommen. Das TroFu bleibt auch wesentlich länger im Verdauungstrakt. Im Fertigfutter ist kaum Fleisch enthalten, so dass der Schlüsselreiz “Fleisch” für die Produktion von Magensäure fehlt.

    - grosse, stinkende Haufen, weil das zum grösstem Teil aus Getreide bestehenden Trockenfutter schlechter verwertet werden kann.

    - stumpfes, glanzloses Fell

    - starker Hunde-Eigengeruch.

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